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Gedanken und Gefühle – Wie sie sich gegenseitig beeinflussen

Was du denkst, beeinflusst, was du fühlst – und umgekehrt. Wenn du diesen Kreislauf erkennst, kannst du ihn bewusst gestalten.
3. April 2025 durch
Jacqueline Jebai


„Ich denke, also bin ich.“ – Aber was fühlst du dabei? Gedanken und Gefühle sind keine getrennten Welten. Sie wirken miteinander – in beide Richtungen. Und das kann entweder lähmen oder befreien.

Wie Gedanken Gefühle formen

Ein Beispiel: Du bekommst keine Antwort auf deine Nachricht. Gedanke: „Ich habe etwas falsch gemacht.“ Gefühl: Unsicherheit, Scham. Ein anderer Gedanke? „Sie ist wahrscheinlich gerade beschäftigt.“ Gefühl: Gelassenheit, Vertrauen.

Unsere Bewertung der Situation – nicht die Situation selbst – erzeugt Emotionen.


Wie Gefühle Gedanken beeinflussen

Wenn du traurig bist, siehst du die Welt durch diesen Filter. Selbst neutrale Gedanken wirken dann negativ. Deshalb ist es so wichtig, Gefühle wahrzunehmen – statt sie wegzudenken.

Wie du die Verbindung nutzt

  1. Erkenne Muster: Was denke ich oft, wenn ich mich schlecht fühle?
  2. Stelle die Gedanken infrage: Ist das wirklich wahr?
  3. Benenne das Gefühl: z. B. „Ich bin enttäuscht, weil…“
  4. Finde neue Perspektiven: z. B. „Was würde ein guter Freund sagen?“
  5. Beweg dich: Körper beeinflusst Geist – und umgekehrt.

Fazit

Gedanken sind nicht die Wahrheit – sie sind Interpretationen. Gefühle sind nicht Schwächen – sie sind Hinweise. Wenn du beides erkennst, gewinnst du echte innere Stärke.

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