„Ich denke, also bin ich.“ – Aber was fühlst du dabei? Gedanken und Gefühle sind keine getrennten Welten. Sie wirken miteinander – in beide Richtungen. Und das kann entweder lähmen oder befreien.
Wie Gedanken Gefühle formen
Ein Beispiel: Du bekommst keine Antwort auf deine Nachricht. Gedanke: „Ich habe etwas falsch gemacht.“ Gefühl: Unsicherheit, Scham. Ein anderer Gedanke? „Sie ist wahrscheinlich gerade beschäftigt.“ Gefühl: Gelassenheit, Vertrauen.
Unsere Bewertung der Situation – nicht die Situation selbst – erzeugt Emotionen.
Wie Gefühle Gedanken beeinflussen
Wenn du traurig bist, siehst du die Welt durch diesen Filter. Selbst neutrale Gedanken wirken dann negativ. Deshalb ist es so wichtig, Gefühle wahrzunehmen – statt sie wegzudenken.
Wie du die Verbindung nutzt
- Erkenne Muster: Was denke ich oft, wenn ich mich schlecht fühle?
- Stelle die Gedanken infrage: Ist das wirklich wahr?
- Benenne das Gefühl: z. B. „Ich bin enttäuscht, weil…“
- Finde neue Perspektiven: z. B. „Was würde ein guter Freund sagen?“
- Beweg dich: Körper beeinflusst Geist – und umgekehrt.
Fazit
Gedanken sind nicht die Wahrheit – sie sind Interpretationen. Gefühle sind nicht Schwächen – sie sind Hinweise. Wenn du beides erkennst, gewinnst du echte innere Stärke.